Donnerstag, 31. Dezember 2009

Franchising: Gründen mit erfolgreichen Geschäftsideen!

Was macht Franchising aus? Beim Franchising gebraucht ein Jungunternehmer das vielversprechende Geschäftskonzept eines Franchise-Gebers. In diesem Fall stellt der Franchise-Geber dem Franchise-Nehmer das Logo, das Unternehmensimage sowie Marketingunterlagen, Unternehmensprozesse und viele andere Leistungen wie z.B. die Ausbildung der Mitarbeiter in spezialisierten Schulungseinrichtungen gegen eine Franchising-Gebühr zur Verfügung. Teilweise versichert der Franchise-Geber dem Existenzgründer eine regionale Exklusivität. Ganz besonders erfolgreiche Franchising-Systeme sind z.B. Subway oder Schmetterling-Reisen Franchising bietet Trümpfe: Die elementaren drei Trümpfe von Franchising sind: -Der Franchise-Nehmer kann rapide in den Markt eintreten, da die Marke des Franchise-Gebers prominent ist. Insofern kann der Existenz-Gründer viel rascher Kunden erreichen und Umsätze haben. -Der Franchise-Nehmer kann auf bewährte Zyklen vom Franchising-Geber und ein bewährtes Franchising-Geschäftsmodell zurückgreifen und muss diese nicht selbst einführen. -Der Franchising-Nehmer kann wesentlich günstiger Einkaufen, da in aller Regel die Einkäufe beim Franchise-Geber zusammengefasst werden und Rahmenverträge vereinbart werden. Im täglichen Preiskampf um den Kunden kann dies ein entscheidender Vorteil von Franchising-Systemen sein. Der Franchise-Nehmer bekommt diese und sonstige Leistungen vom Franchise-Geber gegen eine Franchising-Gebühr, die sich häufig aus diversen Bestandteilen zusammensetzt. Bestandteile können z.B. eine Einstiegsgebühr und laufende Franchise- und Marketing-Gebühren als Prozentsatz des jährlichen Umsatzes sein. Ist Franchising die optimale Unternehmensform für Ihre Existenzgründung? Ob Franchising und ein konkretes Franchising System das beste für Ihre Existenzgründung ist, können nur Sie beurteilen. Dazu ist es substanziell, die Stärken des Franchising-Systems mit den vorstellbaren Umsätzen und Kosten in Ihrem Gebiet gegenüber zu stellen. Tipp: Fragen Sie den Franchise-Geber nach detaillierten Zahlen und Kostenstrukturen bereits aktiver Franchise-Nehmer und sprechen Sie mit anderen Franchise-Nehmern des Franchising-Systems! Besonders in den USA ist Franchising ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsmodell für Existenz-Gründer. Auch in Europa und speziell in Deutschland verzeichnet Franchising enorme Wachstumsraten an neuen Franchising-Betrieben. Dies könnte ein Grund sein, dass es sich auch für Sie lohnen kann Franchising genau zu begutachten, und zu entscheiden ob Franchising die beste Unternehmensform für Sie ist.

Unternehmensnachfolge - Wie regeln Sie das?

Die frühzeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist besonders für Familienunternehmen von essentieller Bedeutung. Oft wird die Unternehmensnachfolge hinausgezögert, was im Falle eines frühzeitigen Ablebens des Unternehmers für die Familie negative Folgen haben kann. Daher empfiehlt es sich für jedweden Unternehmer, an die eigene "Rente" zu denken und frühzeitig die Unternehmensnachfolge adäquat zu veranlassen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn in der Familie kein guter Nachfolger zu finden ist. Wenn die Unternehmensnachfolge längerfristig geplant wird, bleibt zur Genüge Zeit, einen geeigneten Eigentümer zu suchen und den Ausstieg des Alteigentümers bestmöglichst zu gestalten. Bei einer übereifrigen Regelung der Unternehmensnachfolge kann es viel eher passieren, dass die Firma abgegeben werden muss und sich durch die Eile nur ein ungenügender Verkaufspreis erzielen lässt. Dabei sind über viel Jahre erfolgreiche Familienunternehmen für junge Unternehmer gerade insbesondere attraktiv, da sie über einen großen Kundenstamm und einen weit bekannten Namen verfügen. Wenn ein Unternehmer mit einer eigenen Firma von Null startet, muss das eigene Renommee erst gemächlich aufgebaut werden, was oft massenhaft Zeit und Geld erfordert. Um die Unternehmensnachfolge langfristig zu regeln, gibt es diverse Möglichkeiten. U.a. kann ein Anwalt mit der Suche beauftragt werden oder es kann eine einfache Anzeige in den Fachmedien geschaltet werden. Weiter bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die Unternehmensnachfolge an, die speziell Unternehmen mit adäquaten Nachfolgern zusammenbringen. Zum einen kann die eigene Firma in einer Online-Börse veräußert werden oder es werden anonym potenzielle Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann unproblematisch Kontakt aufgenommen wird. Die Unternehmensnachfolge selbst kann über verschiedene Optionen geregelt werden. So kann z. B. ein Übergang in unterschiedlichen Etappen erfolgen. Dabei zieht sich der Alteigentümer in verschiedenen Stufen aus dem Tagesgeschäft zurück und berät den bestmöglichen Unternehmen in der Übergangsphase. Der Nachfolger kann dabei die monetäre Seite auch in Teilraten veranlassen, parallel der übernommenen Teilstufen. Eine weitere Wahlmöglichkeit ist die sofortige Komplettübernahme zu einem bestimmten Zeitpunkt und damit der komplette Übergang der Verantwortung auf den passenden Besitzer. Auch die monetäre Beteiligung eines ähnlich operierenden Unternehmens und die Übernahme einer befristeten Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist ein denkbares Szenario.

Marketing

Diverse Marktbereiche sind heute von verschiedensten Produkten geprägt. Die Kunden haben dadurch des Öfteren Schwierigkeiten, die einzelnen Anbieter und Produkte zu erkennen. Gerade für Unternehmen, die den Markt neu besetzen wollen, ist es in Folge dessen wichtig, sich auf das Marketing besonders zu konzentrieren. Dabei ist es besonders wichtig, sich nicht auf standard Marketingkonzepte wie etwa Zeitungsanzeigen oder Online-Bannern zu verlassen, denn diese sorgen selten für Interesse. Um ein Produkt oder ein Unternehmen populär zu machen bzw. dessen Umsatz zu steigern, ist eine gut erarbeitete Marketingstrategie unerlässlich-. Um diese erstellen zu können, sollte jedes Unternehmen vorweg eine Marktanalyse vollziehen als auch die Konkurrenz überwachen. Somit können die Kundenbedürfnisse analysiert und neuartige Trends möglichst noch vor der Konkurrenz ausgemacht werden. Dies ermöglicht das Abgrenzen gegenüber anderen Anbietern und somit die gesteigerte Aufmerksamkeit des Kunden. Die Marktforschung kann an diesem Punkt vom Unternehmen selbst per Telefon, Kundenansprache oder Brief durchgeführt werden, aber auch externe Quellen wie zum Beispiel Branchenverbände oder Internetumfragen können gute Einblicke verschaffen. Wer letztlich die Marktstrategie kennt, kann seinen eigenen Plan für das Marketing aufs Papier bringen. Hierbei sollte ebenso darauf geachtet werden, dass das Marketing auf das Unternehmen und die Produkte zugeschnitten ist. Dienstleistungen müssen beispielsweise andersartig vermarktet werden als Elektronikartikel. Sofern ein völlig neuartiges Produkt beworben werden muss, sollte auch das Marketing vom Kunden als kreativ und innovativ empfunden werden. Der Marketingplan sollte zahlreiche Phasen enthalten. So zum Beispiel das Definieren von Zielen, die Erstellung des Maßnahmenplans, die Durchführung dieser Maßnahmen sowie die anschließende Erfolgskontrolle. Sie sollte in jedem Fall festhalten, ob und in welchem Umfang die Maßnahmen von Erfolg gekrönt waren. Bei Erfolglosigkeit muss das Marketing-Konzept kurzfristig neu durchdacht werden. In der modernen Zeit kann Marketing auch neue Wege gehen. So sollten Unternehmer auf jeden Fall das Internet nutzen, um ihre Kunden zu erreichen. Dabei ist die simple Erstellung einer Webseite hingegen nicht ausreichend. Vielmehr sollte das Unternehmen oder das Produkt in Blogs erwähnt werden, was z. B. durch Mund-zu-Mund-Propaganda erreicht werden kann. Auch Selbstmarketing, bei dem der Unternehmer selbst für sein Produkt und seine Ziele wirbt, kann im Internet mit Erfolg durchgeführt werden. Fazit: Marketing ist bei der modernen Produktfülle essenzieller denn je. Ist es individuell auf das Unternehmen eingestellt und wird zielgenau präsentiert, kann das Unternehmen sowohl neue Kunden gewinnen wie auch die Umsätze erhöhen.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Ihre Geschäftsidee - Der Anfang einer Erfolgsgeschichte

Sie haben eine Geschäftsidee gefunden, von der Sie sich Erfolg erhoffen und mit der Sie beruflich erfolgreich sein möchten? Der Weg in die Selbstständigkeit ist umso problemloser, je mehr Sie von sich und Ihrer Geschäftsidee überzeugt sind. Weil nur mit der angemessenen Motivation können Sie Ihre Geschäftsidee erfolgreich vermarkten und eine wirtschaftliche Existenz errichten. Nichtsdestoweniger ist eine durchdachte Geschäftsidee allein noch nicht der Erfolgsgarant! Prüfen Sie erst gründlich, ob es einen Markt für das Produkt oder die Dienstleistung gibt, welche Sie anbieten möchten. Zudem sollten Sie schon vor der wirklichen Planung Ihres Business überprüfen, ob Sie mit Ihrer Geschäftsidee möglicherweise gegen Gesetze verstoßen oder ob Sie bestimmte Vorgaben für die Verwirklichung Ihrer Geschäftsidee einhalten müssen. Für eine Tätigkeit als Immobilienmakler benötigen Sie zum Beispiel eine Berechtigung. Für die Gründung eines Taxiunternehmens brauchen Sie eine Personenbeförderungsschein und eine bestimmte Gebietslizenz. Ein weiterer Stolperstein bei der Erreichung Ihrer Geschäftsidee ist Ihre Konkurrenz. Wenn es keine Konkurrenten gibt kann das zwei Gründe haben: Entweder Ihre Geschäftsidee ist rundweg neu und niemand vorher ist darauf gekommen mit dieser Geschäftsidee selbstständig tätig zu werden, oder aber Ihre Idee ist wirtschaftlich nicht tragbar und wird daher von gar niemand umgesetzt. Wenn es aber Konkurrenten gibt, sollten Sie unter allen Umständen prüfen, ob Sie Namens- oder Patentrechte verletzen, die durch einen Konkurrenten geschützt wurden. Nur wenn dies nicht eintritt, können Sie auch wirklich mit Ihrem Produkt am Markt in Erscheinung treten. Falls Ihre Geschäftsidee überhaupt keine rechtlichen Hürden entgegenstehen, können Sie mit der faktischen Planung des Vorhabens in die Gänge kommen. Auch hier ist die Geschäftsidee de facto von fundamentaler Wichtigkeit für den späteren Erfolg, allerdings sollten Sie es nicht versäumen, einen faktischen Businessplan zu erstellen, mit dem Sie die Erfolgsaussichten umfassend ausloten. Berücksichtigen Sie dabei auch dauerhafte Kosten etwa für Versicherungen, Miete und Steuern und reflektieren Sie, dass es auch einige Zeit dauert, bis Ihre Geschäftsidee [Früchte trägt ]und Sie grundsätzlich nicht ab der ersten Stunde Geld verdienen werden.

Betriebsprüfung

Eine Betriebsprüfung kann jeden berühren. Als rechtliche Grundlage dafür ist zum einen die Abgabenordnung und die Betriebsprüfungsordnung. konstante Betriebsprüfungen werden in der Regel nur bei Großbetrieben durchgeführt, Mittelständische und kleinere Betrieb hingegen werden nur stichprobenartig untersucht bzw. im Verdachtsfall überprüft. Grundsätzlich gilt aber: Je größer Ihr Konzerne ist, desto häufiger erfolgen Kontrollen. Kleinstbetriebe werden alle 53 Jahre überprüft, Kleinbetriebe alle 21 Jahre, mittlere Konzerne alle 11 Jahre und bei Großbetrieben erfolgt eine lückenlose Überprüfung. Gründe für eine Betriebsprüfung können große Einlagen im Konzernvermögen trotz geringem Privatvermögen, Verluste über einen Zeitraum von mehreren Jahren oder ein Vermögenszuwachs, welcher dem Einkommen nicht entspricht, sein. Auch wenn Ihr Einkommen nicht zur Deckung der stabilen Lebenshaltungskosten ausreicht, Ihr Lebensstil nicht von Ihrem Einkommen finanziert werden kann oder der Gewinn Ihres Unternehmens nicht den Vorlagen des Branchendurchschnitts gleichen. Weitere Fingerzeige für Ihren Steuerprüfer sind starke nicht zu erklärende Schwankungen der Umsätze, die Entnahme oder Einlage von Grundstücken aus oder in Ihr Gesellschaftervermögen, die Änderung der Rechtsform Ihres Betriebes oder dessen Aufgabe. Des weiteren werden Betriebsprüfungen bei Steuerausfällen und verspätete Gutschriften oder wenn in der Vergangenheit eine erfolgreiche Betriebsprüfung durchgeführt wurde, welche Steuernachzahlungen nach sich zog. In der Regel ist es üblich, dass sich der Steuerprüfer zwei Wochen vor seinem Besuch in Ihrem Betrieb schriftlich ankündigt. Um sich entsprechend auf die Betriebsprüfung vorzubereiten, sollten Sie sich mit Ihrem Steuerberater beraten. Im Falle einer Steuerhinterziehung ist es intelligent, eine Selbstanzeige sofort nach Erhalt der Betriebsprüfungsankündigung in diesem zweiwöchigen Zeitraum zu machen. Auf diese Weise entgehen Sie einer Strafe. Zusammenfassend haben Sie das Recht Einspruch gegen eine Betriebsprüfung einzulegen, beispielsweise aufgrund offizieller Probleme. Auch das Verschieben des Termins ist möglich, allerdings besteht diese Möglichkeit nur bei schwerwiegenden Gründen. Auf jeden Fall sollten Sie Ihren Steuerprüfer unterstützen, dass die Betriebsprüfung prompt und reibungslos durchgeführt werden kann.

Mit Werbung mehr erreichen

Das wesentliche Ziel fast aller Betriebe ist es, ihren Umsatz und dadurch auch die Einkünfte pro Jahr zu potenzieren. Dieses Ziel kann lediglich mit erstklassigen Produkten nicht erreicht werden, denn die avisierte Zielgruppe muss zuerst über die herausragenden Qualitäten sowie die beindruckenden Produktmerkmale informiert werden. Gerade bei nagelneuen Produkten, die erst neu auf dem Markt sind, oder bei der Erschließung neuer Märkte ist das zügige Erreichen eines hohen Bekanntheitsgrades obligat. Gleichzeitig ist es zentral, dass der Kunde angefeuert wird, dieses Produkt zu kaufen, unter Umständen durch die Vermittlung individueller Werte. Werbende sollten derweil durchaus beachten, dass bei der Werbung machen Wert auf Wahrheit, Klarheit und soziale Verantwortung gelegt wird, auch die beste Wirtschaftlichkeit sowie die Höhe der Werbeaufwendungen sollten umfassend geplant werden. Firmen, die auf Werbung verzichten, sparen unterdessen zwar einige Euro Werbeetat, gehen aber das hohe Risiko ein, dass Absatz und Ertrag stagnieren. Sinnvoller ist es daher, einen Teil des Gewinns in neue Werbemaßnahmen zu investieren, um Wachstum zu fördern und aus diesem Grund unter Umständen in der Zukunft expandieren zu können. Damit Werbung wirksam ist und die angestrebten Ziele der Umsatzsteigerung erreicht, ist es zuerst obligat, die angepeilte Zielgruppe, die mit dem Produkt oder der Dienstleistung angesprochen werden sollen, zu filtern. Lediglich dann, wenn die Werbung zielgruppenbezogen stimmig ausgerichtet ist, hat sie auch große Aussicht auf Erfolg. Für die Werbung selbst gibt es zig Werbemittel und Werbeträger. Kleinere Unternehmen, die ihre Produkte lediglich innerhalb einer Stadt oder Region vertreiben, setzen unterdessen vor allem auf Flyer und Anzeigen in der regionalen Tagespresse. Wenn die Zielgruppe präzise benannt werden kann, können auch Werbebriefe eine gute Möglichkeit der Kundenansprache sein. Diese Form der Werbung ist hingegen lediglich dann sinnvoll, wenn die Empfänger der Briefe wirklich Bedarf haben, denn sonst sind die Kosten hierfür zu hoch. In den vergangenen Jahren ist auch die Werbung im Internet immer wichtiger geworden. Beinahe alle Betriebe verfügt heute über eine Internetseite, die Kunden und Interessenten über die angebotenen Produkte, deren besondere Merkmale und exakte Preise informiert. Um Kunden zu dieser Onlinepräsenz zu leiten, ist das Suchmaschinenmarketing besonders wichtig.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Welche Rechtsform wählen?

Welche Rechtsform die passende für Ihr gerade frisch gegründetes Unternehmen ist, hängt ganz davon ab, welchen Sinn Sie damit verfolgen wollen und ob Sie sich ganz alleine oder zusammen mit anderen Partnern selbstständig machen möchten. Typische Rechtsform der Unternehmensgründung ist die Einzelunternehmung. Mit diesem Modell haben Sie als Begründer die geringsten Belastungen, was die Buchführung und sonstigste Formalitäten angeht. Demgegenüber sind Sie in diesem Fall auch einziger Vollhafter Ihres Unternehmens. Das heisst, dass Sie im Notfall sowohl mit dem Kapital Ihrer Firma, als auch mit Ihrem Privatvermögen haften müssen. Ähnlich verhält es sich bei einer ähnlichen Rechtsform, der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Sie gilt als gegründet, wenn sich zwei oder mehr Personen zu irgendeinem Nutzen vereinen. Auch hier haften die Inhaber vollkommen, jedoch wird der Schaden zu gleichen Teilen nach Köpfen verteilt. Möchten Sie mit Ihrer Unternehmensgründung kein so schwerwiegendes Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung haben. Das heißt im Klartext eine Rechtsform, bei der die Inhaber ausschließlich mit ihrer Firmeneinlage haften. Das Privatvermögen bleibt unberührt. Eine solche Rechtsform ist zum Beispiel die GmbH. Um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung etablieren zu können, braucht es gleichwohl eine Mindesteinlage von 25.000 €. Darüber hinaus muss ein Gesellschaftervertrag geschrieben werden, in dem festgehalten wird, welcher der Gesellschafter die Geschäftsführung hat. Bei dieser Rechtsform vertritt normalerweise nur eine Person die Gesellschaft nach außen. Möchten Sie in Ihrer Gesellschaft sowohl Teilhafter, als auch Vollhafter, so ist die Rechtsform der KG die richtige für Ihr unternehmerisches Projekt. Um eine Kommanditgesellschaft zu einrichten, benötigt man mindestens zwei Personen. Zudem muss mindestens ein Vollhafter, sowie ein Teilhafter vorhanden sein. Die Kommanditgesellschaft ist im besonderen dann die beste Wahl, wenn Sie so genannte stille Gesellschafter mit aufnehmen möchten. Diese legen zwar durchaus viel Kapital in die Firma ein, beteiligen sich aber nicht am Geschäftsalltag, sondern lediglich an Gewinn und Verlust.